KAB Diözesanverband Osnabrück
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung

KAB Diözesanverband Osnabrück

Digitalisierung &
150; und wir sind abgehängt?!?

Unter diesem Motto fand eine Veranstaltung der KAB-Bezirkssenioren im Pfarrheim in Pye in der St.Matthiasgemeinde statt. Zu Beginn feierte Pfarrer i.R. Josef Ahrens mit den Teilnehmenden die Heilige Messe. Hauke Meyerrose, die örtliche Vorsitzende der KAB führte uns sehr gut zum Thema passend in den Gottesdienst ein.
Im Pfarrheim hatte der Referent, Martin Schnellhammer, schon alles vorbereitet und es ging los.
Herr Schnellhammer ist Leiter von Living-Lab, einem Institut der Hochschule Osnabrück, das sich mit Wohnen und Leben im Alter beschäftigt.
In seinem kurzweiligen und mit vielen Bildern und Anekdoten gewürztem Vortrag ging es unter anderem um die vielen Felder, wo schon heute alle von Digitalisierung betroffen sind. Natürlich Computer und Smartphone, aber auch beim Autofahren, an der Ladenkasse, beim Geldholen, bei der Urlaubsplanung und so weiter …
Herr Schnellhammer warf auch am Beispiel des Autos einen Blick in die Geschichte. Dabei wurde klar, dass sich technische Neuerungen um ein Vielfaches schneller entwickeln als bisher.
Er erklärte den Zuhörenden, was dahinter steckt, wenn Aldi und Lidl immer mehr möchten, dass wir mit Karten zahlen.
Spannend wurde es, als der Referent die Zukunftsmöglichkeiten aufzeigte, die Menschen dazu in die Lage versetzen, viel länger zu Hause bleiben zu können und nicht ins Pflegeheim zu müssen. Auch, wenn man nicht mehr mobil ist, auch wenn keine Angehörigen in der Nähe sind. Und die Entwicklung geht weiter. Was da alles möglich ist, das lässt wirklich hoffen für die Zukunft.
Einige ganz wichtige Dinge gab Herr Schnellhammer allen mit auf den Weg:
1. Fragen Sie Ihre Enkel, die haben vielleicht sogar Spaß daran, Ihnen WhatsApp und Co. zu erklären.
2. Machen Sie das, was sie wollen und wo Sie Lust dazu haben!
3. Man muss nicht alles bis ins Letzte verstehen, einfach machen!
4. Wenn Sie eine App nicht verstehen oder bedienen können, sind nicht Sie blöd, sondern die App, bzw. die Entwickler müssen es besser machen.
5. Wenn Aldi will, dass Sie mit Auflegekarte bezahlen, lassen Sie sich das im Laden erklären. Aldi will das, nicht Sie.
6. Die neuen Möglichkeiten in der „Pflege auf Distanz“ sind für viele wirklich hilfreich, um lange in der gewohnten Umgebung zu bleiben.

Herr Schnellhammer steht für weitere Anfragen gerne zur Verfügung und hält uns über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
Mit einem sehr leckeren Mittagessen, von Hauke und ihrem Team organisiert, ging ein interessanter Vormittag zu Ende.

Für die KAB-Senioren
Margret Obermeyer

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